Befall durch die Karpfenlaus (Argulus)

Befall durch die Karpfenlaus (Argulus) Vertreter der Branchiuren!

Verschiedene Arten der Karpfenlaus „Argulus“ gibt es, sie ist ein Vertreter der Branchiuren. Die Karpfenläuse sind sehr gefährliche Hautparasiten, welche auch Forellen, Cyprinidea, Hechte, Barsche und Aale befallen. Es ist ein kleiner Parasit den man aber gut erkennen kann, die Größe beträgt ca. 6 – 13 mm.

Argulus Karpfenlaus

Argulus Karpfenlaus

Man kann sie daher leicht mit dem bloßen Auge erkennen. Die Behandlung bzw. Bekämpfung des Parasiten spielt vor allem in der kommerziellen Fischzucht eine große Rolle aber auch bei Koibesitzern. Wird nicht rechtzeitig gehandelt, werden teure Koi schnell zu Grabe getragen. Karpfenläuse durchbohren mit Hilfe eines stilettartigen Stachels die Fischhaut ihres Wirtes und verankern sich auch gerne an Kiemen und Flossen. An den Stellen wo Sie sich einfach mit ihrem Mundwerkzeugen festkrallen können, treten sie meist vermehrt auf. Ihre bevorzugte Nahrung sind Blut und Gewebesäfte, was die Karpfenlaus auch so gefährlich macht. Schnell werden weitere Bakterien so übertragen, während der Fisch schon durch den Parasit geschwächt wird. Man sollte recht schnell handeln, denn Karpfenläuse können eine Menge an Blut aufnehmen was gerade gefährlich wird wenn nicht nur ein Parasit an dem Fisch hängt. Die Aufnahme an Blut reicht der Karpfenlaus bis zu 3 Wochen, bis sie wieder zuschlägt. Achten Sie darauf, die Karpfenlaus lässt ihren Wirt nach getaner Arbeit wieder los, verbirgt sich weiter im Gewässer und greift erst wieder an wenn Sie erneut Hunger bekommt.

Symptom sind: Sollten Ihre Fische befallen sein, sehen Sie das an entzündeten Einstichstellen. Diese sind oft der Ausgangspunkt zu Sekundärinfektionen. Die Schlussfolgerung, der Wirtsfisch wird emmens geschwächt und dies führt meistens zum Tode, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird.

Gefährlichkeit: hoch

Behandlungsplan: Karpfenläuse schädigen früher oder später die Wirtstiere wegen ihrer parasitären Lebensweise. Die Bekämpfung ist daher in der Koifarm, Fischwirtschaft und bei Koi Liebhabern von großer Bedeutung. Wir empfehlen zur Behandlung das Tripond Laus Medikament mit dem Wirkstoff Diflubenzuron.

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